Sanierung in der Heese
Bestand auf Stand gebracht
19.02.2026
Zu den wichtigsten Aufgaben der Wohnungswirtschaft zählt es, verantwortungsvoll mit dem Bestand umzugehen. Vorhandene und vermietete Gebäude sind und bleiben eine entscheidende Basis für die Versorgung mit Wohnraum, zumal die Rahmenbedingungen für eine wirtschaftlich vernünftige Planung und Realisierung von Neubauten sich aktuell gerade erst wieder positiver gestalten. Sanierungen besetzen also auf den heutigen Aufgabenlisten die oberen Plätze. Denn klar: Wenn es gelingt, Objekte energetisch zu ertüchtigen und sie auf ein Niveau zu bringen, das zeitgemäßen Ansprüchen an Energieverbrauch und Nachhaltigkeit genügt, ersparen wir uns nicht nur ausgleichende Neubauten, sondern auch mitunter aufwändige Rückbauten, die erforderlich würden, um Flächen erneut zu bebauen. Ein Beispiel für die Erneuerung und den Erhalt von Bestand ist in der Celle Heese 35 zu sehen, einer Wohnanlage mit direkter Anbindung an den Heeseplatz. Hier entschied sich die allerland Immobilien GmbH für eine umfassende energetische Sanierung des Gebäudes, das auf sieben Etagen 21 Wohnungen beherbergt.
In der Planung der Maßnahme mit von der Partie war das Architekturbüro BothmerHübner Partnerschaft, eingespielter Kooperationspartner in Projekten mit der allerland.
Im Zentrum der Sanierung stand die Erneuerung der Fassade mit einer nicht zu unterschätzenden zusätzlichen Herausforderung: Sämtliche Arbeiten wurden im vermieteten Zustand der Wohnanlage durchgeführt, keine Mietenden mussten für die Baumaßnahme ausquartiert werden.
Die Veränderung ist auf Vorher-Nachher-Fotos auf den ersten Blick zu sehen. Das Gebäude wurde mit einer neuen, gedämmten Riemchenfassade ausgestattet, außerdem wurden Wohneinheiten mit bodentiefen Fenstern ausgestattet und die vormals innenliegenden Außenflächen durch eine vorgesetzte Balkonanlage ersetzt.
Allein durch diese Maßnahmen erweist sich, dass energetische Sanierungen mehr als nur einen Vorteil für Immobilieninhaber und Mietende bewirken. Der Einsatz der vergrößerten Fensterflächen führt zu einer erheblich verbesserten Beleuchtung und einem moderneren Erscheinungsbild, was auch die Aussichten auf künftige Wiedermietungen steigert. Gleichzeitig haben die optimierten energetischen Eigenschaften selbstverständlich positive Effekte auf Verbrauchs- und Betriebskosten. Dazu tragen auch die zukünftig installierten PV-Balkonkraftwerke bei.
Im haustechnischen Bereich ist es nicht bei dieser kleinen Ergänzung geblieben. Auch hier wurde grundlegend neu gedacht und die Versorgung über zwei Luft-Wärmepumpen realisiert. Zusätzliche Dacharbeiten sorgen dafür, dass auch mögliche Wärmebrücken in die Höhe bestmöglich unterbunden sind. Die Mietenden werden nicht nur durch lichtdurchflutete Räume und geringere Kosten an die Sanierung erinnert – neue Türen lassen sie bei jedem Nachhausekommen daran denken, dass ihre Wohnanlage einen entschiedenen Schritt in Richtung Zukunft gemacht hat.
Dieser Schritt ist in weiteren Maßnahmen erlebbar. Denn auch die Außenanlage wird neu gestaltet und mit einer Lade-Infrastruktur ergänzt. Fazit: Rundum gelungene Sanierung und Aufwertung von städtischem Wohnraum ohne die Notwendigkeit, neu gebaut haben zu müssen.
Die an diesem Objekt beteiligten Firmen empfehlen sich
BothmerHübner Partnerschaft mbB - Architekt & Beratender Ingenieur
Carl Fienemann & Sohn Malerbetrieb
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