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21 Oktober 2026

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Grundstück planen

Ein Stück persönliche Natur

19.10.2026

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Wer in näherer Zukunft den Traum vom eigenen Zuhause verwirklichen möchte, hat rund um Celle viele Chancen, das zu tun. Denn in einigen Baugebieten sind noch Grundstücke zu bekommen – und eine geeignete Fläche ist neben der Finanzierung die wichtigste Voraussetzung für das eigene Neubauprojekt.

Das Grundstück ist aber natürlich mehr als nur ein Bauplatz. Nach eigenen Vorstellungen gestaltet, wird es zur perfekten Oase im Alltag, einem Ort, an dem Erholung großgeschrieben wird und sich die Natur genießen lässt. Hier ein paar Tipps zur nachhaltigen Gestaltung des Gartens.

Möglichst entsiegeln

Na klar, es ist verlockend, größere Flächen des Grundstücks mit Waschbetonplatten oder anderen Steinen zu verschließen und sich so die Pflege von Beeten oder Rasenflächen zu ersparen. Attraktiver ist es aber ganz bestimmt, der Natur im Garten zu ihrem Recht zu verhelfen und sich an Pflanzen und Blüten zu erfreuen. Außerdem ist eine Planung, die eher auf Entsiegelung des Bodens setzt, ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz, weil nur Biomasse Kohlendioxid speichern kann und damit dessen Anteil in der Atmosphäre verringert.

Vielfalt pflanzen Großer Rasen, Hecke, fertig. Auch okay, aber vielleicht auf Dauer ein bisschen langweilig. Denn der Garten hat so viel mehr zu bieten: Mit einer guten Planung von Blumenbeeten kann man dafür sorgen, dass über weite Strecken des Jahres immer etwas blüht. Mit einer kleinen Wildblumenwiese (einmal säen und dann sich selbst überlassen) tut man Schmetterling & Co einen Gefallen. Und mit einem Gemüse- oder Kräuterbeet sich selbst, weil aus dem eigenen Garten einfach am leckersten ist!

Wasser sammeln

Um Beete und Pflanzenkübel feucht zu halten, braucht es gerade in heißen Sommern eine Menge Wasser. Um Geld und Trinkwasser zu sparen, empfiehlt es sich, Regentonnen aufzustellen und das Wasser sammeln, das kostenlos vom Himmel fällt.

Kühlung schaffen

Der Trend zu mehr Hitze in den Sommermonaten ist kaum zu übersehen. Der eigene Garten bietet Möglichkeiten, kühlende Elemente zu integrieren. Beispielsweise Wasserflächen in Form eines Sumpfbeets oder eines Gartenteichs. Oder mit Dachbegrünung auf dem Haus oder der Garage. Und auch Bäume, die an unerbittlichen Sonnentagen Schatten spenden, tragen zur Lebensqualität auf dem eigenen Grundstück bei.

Kompost erzeugen

Pflanzen brauchen Nährstoffe, also Dünger. Den gibt es natürlich zu kaufen – in Gartenmärkten warten hochwertige Substrate säckeweise auf ihren Einsatz. Aber er lässt sich auch selbst herstellen, und dabei nutzt man gleich noch den Biomüll, der im Haushalt anfällt. Einfach eine Kompostkiste aufstellen und in ihr Gartenabfälle und Gemüse- oder Obstverschnitt entsorgen. Aber Achtung: Gekochte Speisereste gehören nicht hinein, sie locken unliebsame Mitbewohner wie Ratten an.

Wir drücken allen die Daumen, die aus ihrem Garten ein kleines Paradies machen möchten. Dabei gilt selbstverständlich das Motto: Probieren geht über studieren. Nicht jede Pflanze wird auf Anhieb anwachsen wie gewünscht – aber die nächste tut es dann ganz bestimmt!

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