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21 Oktober 2026

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Wie viel Eigenkapital ebnet den Weg ins Eigenheim?

Mehr Erspartes bringt oft bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung

20.10.2026

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DJD/Dr. Klein Privatkunden/Getty Images/Milan Markovic

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(DJD). Der Traum von den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ungebrochen – der Weg dorthin allerdings nicht ganz einfach. Das Hauptproblem stellt oftmals fehlendes Eigenkapital dar. Wie viel sollten Kaufinteressierte am besten mitbringen und geht es unter bestimmten Voraussetzungen vielleicht sogar ganz ohne?

Je mehr, desto besser – bis zu einem bestimmten Punkt

Eine Faustregel beim Immobilienkauf lautet: Interessierte sollten mindestens zehn bis 15 Prozent der Kaufsumme als Eigenkapital mitbringen. „Dieser Anteil deckt die Kaufnebenkosten ab, die für die Grunderwerbsteuer, die Notargebühren und gegebenenfalls die Maklerprovision anfallen“, sagt Tanja Baumgärtner, Spezialistin für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Köln. Darüber hinaus gilt: Mehr Eigenkapital führt in der Regel zu einem niedrigeren Zinssatz, da die kreditgebende Bank weniger Geld verleiht und dadurch ein geringeres Risiko trägt. Das belohnen die Kreditgebenden mit besseren Konditionen. 

Den besten Zinssatz erhalten Darlehensnehmende, wenn sie sich maximal 60 Prozent des Kaufpreises leihen. Ab dieser Grenze handelt es sich um ein sogenanntes 1a-Darlehen. „Ein noch höherer Anteil an Eigenkapital führt in der Regel zu keinen weiteren Verbesserungen“, erklärt Tanja Baumgärtner. Außerdem gut zu wissen: Zinsanpassungen finden in Abstufungen von Fünfer- oder Zehner-Schritten statt. Für eine 80-Prozent-Finanzierung bekommen Kaufende einen besseren Zins als für eine 90-prozentige. Egal wie hoch der Anteil des Eigenkapitals ist, es sollte grundsätzlich nicht bis zum letzten Cent alles in die Finanzierung gesteckt werden: „Ich empfehle Käuferinnen und Käufern auf jeden Fall, einen finanziellen Puffer zu behalten – sei es für Modernisierungen, die Umzugskosten oder Unvorhergesehenes wie eine kaputte Waschmaschine.“

bild DJD/Dr. Klein Privatkunden/Getty Images/gopixa

Finanzierung ohne Eigenkapital?

Viele Banken fordern mittlerweile, dass die Kaufnebenkosten aus eigenen finanziellen Mitteln beglichen werden. Eine Finanzierung komplett ohne Eigenkapital, eine sogenannte 110-Prozent-Finanzierung, ist eindeutig schwieriger geworden. Gänzlich unmöglich ist sie trotzdem nicht. Generell ist es wichtig, wie die Bank die Werthaltigkeit der Immobilie beurteilt: Stimmen Lage, Ausstattung, Energieeffizienz und Zustand des Objekts? „Außerdem müssen Kaufinteressierte sichere berufliche Perspektiven, sehr gute Einkommensverhältnisse und eine ebensolche Bonität nachweisen“, erläutert die Spezialistin von Dr. Klein weiter. Besser ist es aber, frühzeitig zu sparen, sich nach Fördermöglichkeiten oder auch Unterstützung aus der Familie zu erkundigen. Denn: Mehr Eigenkapital führt oft zu besseren Konditionen.

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