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14 Juli 2024

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Vorbildliche Sanierung

allerland bringt Rostocker Straße auf Stand

17.06.2024

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Wenn Gebäude mit der Abkürzung WPB klassifiziert werden, liegt für deren Besitzer und Betreiber ein handfestes Problem vor. Denn hinter dem Kürzel steht der Begriff „Worst Performing Building“, also eine Immobilie, die – meist aufgrund ihres Alters – bei Weitem nicht mehr den Standards entspricht, die heute gefordert sind, um energetische Maßstäbe zu halten. Was aber ist zu tun, wenn man im Besitz von WPBs ist? Abreißen? Neubauen? Die allerland Immobilien GmbH hatte eine andere Idee. Und zeigt beispielhaft, wie aus in die Jahre gekommenem Bestand zukunftsfähiger Wohnraum geschaffen werden kann.

Die Immobiliengesellschaft, die eine hundertprozentige Tochter der Stadt Celle ist und zu den größten städtischen Anbietern von bezahlbarem Wohnraum gehört, stand vor der Frage, der sich momentan so viele Akteure der Wohnungswirtschaft ausgesetzt sehen: Neubau oder Sanierung? Eine Frage, die zurzeit durch erhöhte Materialkosten wirtschaftlich verantwortlich meist nur durch die Pflege des Bestands zu beantworten ist. Und genau so fiel sie aus für zwei Wohnanlagen, die die allerland in der Rostocker Straße betreibt.

„Bausubstanz aus den 60er Jahren halbwegs auf einen aktuellen Stand zu heben, ist eine echte Herausforderung“, sagt Alexander Kreipe, bei allerland verantwortlich für die vollumfängliche Sanierung, „und am Ende macht es umso glücklicher, wie viel wir da rausholen konnten – und das heißt ja immer: in erster Linie für unsere Mieterinnen und Mieter, in zweiter Linie aber natürlich auch für uns selbst.“

Die Vollsanierung der beiden Wohnriegel wurde unter normaler Bewohnung durchgeführt, die Mieterinnen und Mieter hatten also mit ihrem Verständnis für zeitweilige Einschränkungen einen erheblichen Anteil am Erfolg der Maßnahme. Als Vorteil erwies sich die Chance, mit dem Objekt in der Rostocker Straße 2-6 den idealen Plan einmal durchspielen zu können, bevor man ihn dann in der Hausnummer 41a-b als gelungene Blaupause erneut umsetzen konnte.

Das Ergebnis beeindruckt und darf als beispielhafte Sanierungsmaßnahme vorgestellt werden. Von der „Schmuddelbewertung“ WPB konnten die Gebäude auf das Level „KfW Effizienzhaus 70“ gehoben werden. Dafür wurden alle Komponenten angefasst, die eine höchstmögliche Energieeffizienz ermöglichen: Das Dach ist erneuert, die Fassade zeitgemäß gedämmt. Und selbstverständlich glänzen auf dem neuen Dach die Photovoltaik-Paneele, mit denen sich vor Ort Strom produzieren lässt, um die Betriebskosten der Gebäude zu entlasten.

Äußerst intelligent ist die Lösung, die für die Wärmeversorgung gefunden wurde. Sie ist eine Kombination aus zentraler Wärmegewinnung und dezentraler Wärmenutzung. Möglich wird sie durch eine leistungsstarke Wärmepumpe, die einen Quellenspeicher beliefert, in dem über 2.000 Liter Wasser in vorgeheizter Temperatur vorgehalten werden. Die einzelnen Wohnungen haben jeweils eine weitere Wasser-Wasser-Wärmepumpe bekommen, mit der sich das generell zur Verfügung stehende Wasser auf individuelle Wunschtemperatur bringen lässt, dann allerdings auch auf eigene Kosten.

Wo wir gerade bei Wunschszenarien im Innenbereich sind: Auch außen wurde im Rahmen der Sanierung Hand angelegt und mit vergrößerten Balkonflächen die Wohnqualität an den Standorten erhöht.

Fragt man Alexander Kreipe nach seinem persönlichen Highlight der Sanierungen, lobt er sofort die Beteiligten: „Wir hatten da oft mehrere Gewerke gleichzeitig am Start, und alles lief so gut nach Plan, dass wir eine erstaunlich kurze Bauzeit für eine so umfassende Maßnahme realisieren konnten. Unser ausdrücklicher Dank geht an die Mieterinnen und Mieter, die eine Zeit lang auf einer Baustelle leben mussten, aber immer im Blick hatten, wie viel Verbesserung sie am Ende bekommen.“

Die an diesem Objekt beteiligten Firmen empfehlen sich

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allerland Immobilien GmbH

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Au Malermeister

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Baran GmbH

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Elektro-Hennigs GmbH

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Ingenieurbüro Alexander Niebuhr

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Jan Lilje JL Dienstleistungen

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Lendler Group GmbH

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Niewerth Gerüstbau

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Yalman Pricken GmbH

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