Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Großmoor
Ein Juwel wird poliert!
28.08.2025

Europa steht ja vor allem im ländlichen Raum immer wieder unter Kritik. Standardfragen: Was planen die da oben? Was haben wir hier unten davon? Manchmal ziemlich viel, wie sich am Beispiel des sanierten Dorfgemeinschaftshaus in Großmoor zeigen lässt, einem Zentrum örtlicher Begegnung, das jetzt aufgewertet werden konnte.
Geschichte kurz noch mal zurückgespult: Das bestehende Dorfgemeinschaftshaus in Großmoor ist angenommen und beliebt. Hier finden Feiern statt, Zusammenkünfte von Vereinen, Veranstaltungen, die die lokale Bevölkerung einladen, inspirieren und bereichern. Nur ist die Bausubstanz in einem Zustand, der dringend einlädt, aktiv zu werden.
leichzeitig ist aber die Bausubstanz in die Jahre gekommen. Und genau hier greift die europäische Förderung: Mit Mitteln aus Brüssel war es möglich, einen lebendigen Ort lebendig zu halten, ein Haus für die örtliche Gemeinschaft dieser weiterhin auf Stand der Zeit zur Verfügung zu stellen.
Wenn wir über das Nervensystem von Gebäuden sprechen, reden wir vor allem über die Elektronik. Sie wurde komplett erneuert und auf Stand der Zeit gebracht: Das sanierte Gebäude ist smart und erlaubt, nach individuellen Vorgaben gesteuert zu werden.
Die Erneuerung der elektrischen Infrastruktur hing unter anderem damit zusammen, dass im Rahmen der Komplettsanierung auch eine neue Küche eingebaut wurde. Im Zusammenspiel mit der Thekenanlage im Hauptraum des Gebäudes bildet sie das Rückgrat für die Versorgung von Veranstaltungen, die von Vereinsfeiern bis zu Familienaktivitäten reichen können.
Im Zusammenhang mit der Sanierung wurde kein Bereich ausgeblendet. So wurden beispielsweise auch die Sanitär-Anlagen angefasst und so neu aufgeteilt, dass ein barrierearmer Zugang möglich ist.
Dass am Gebäude gearbeitet wurde, lässt sich auch an der Außenhülle erkennen: ein neuer Windfang gewährt Schutz und erhöht die Qualität des Ankommens, die Einladung, sich im Dorfgemeinschaftshaus zu verwirklichen.
Weil dieses Gebäude sich schon vorher äußerster Beliebtheit erfreute, wird Vieles bleiben, wie es war. Andererseits wird die vollständige Sanierung vieles Weitere möglich machen, das es bisher nicht gab. Eine Ratssitzung in angemessenem Umfeld, zum Beispiel. Eine Session vom lokalen Chor, die man erreicht, ohne viele Kilometer zurücklegen zu müssen. Und eine Versammlung vom Verein, die ganz unkompliziert vor Ort stattfinden kann.
Zurück noch mal zu Europa. Es gibt eine Verbindung von Brüssel und Großmoor. Eine Verbindung, in der sich gekümmert wird. Darum, dass sich unsere ländlichen Gebiete weiterentwickeln können. Darum, dass sich ein lokaler Sopran oder Bariton regelmäßig erproben darf.
Die Rahmenbedingungen stimmen: Es gibt den großzügigen Raum für Feiern und Veranstaltungen, der jetzt nicht zuletzt durch die aktuelle Küche aufgewertet wurde.
Fazit: Das Dorfgemeinschaftshaus in Großmoor war beliebt. Und hat in seiner sanierten Version alle Chancen, noch beliebter zu werden. Und es ist absolut okay, ein kleines Dankeschön an die EU zu schicken, die es ermöglicht hat, ein bestehendes Juwel aufzupolieren.
Aber vor allem leben gemeinschaftliche Räume natürlich von ihrer Gemeinschaft. Und hier ist kaum Gefahr im Verzug, dass die Gemeinde die Vorzüge ihres sanierten Gemeinschaftshauses nicht mit vollem Engagement in Anspruch nehmen wird.
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